Lebendige Geschichte - Nicht lebendig genug?

Lebendige Geschichte - Nicht lebendig genug?

in Lebendige Welt

Posted by: JulesPoetry.1230

JulesPoetry.1230

Sehr geehrte Community,

mir geistern seit mehreren Tagen einige Dinge durch den Kopf, die Guild Wars 2 betreffen. Explizit geht es mir hierbei um die Geschichte und die Charaktere, sowie die lebendige Geschichte. Das Thema ist mir ernst und überaus wichtig, ich werde also versuchen möglichst detailliert zu beschreiben, was mich momentan leider beachtlich stört, ich werde zudem versuchen zu erklären, wie es mir persönlich besser gefallen würde.
Wer weiß, vielleicht stimmst du mir nach weiterem Lesen sogar zu.

Es gibt einige Dinge, die mir bei einem Online Rollenspiel sehr wichtig sind. Auf manche Dinge kann ich eher verzichten, auf andere weniger. Meine persönlichen Erfahrungen im Bereich Online Gaming – MMORPG bezieht sich derzeit auf folgende Spiele:

Guild Wars (sämtliche Erweiterungen eingeschlossen)
Guild Wars 2
World of Warcraft (ohne Mists of Pandaria, lediglich die Testversion gespielt)
Runes of Magic
Shaiya
Star Wars: The Old Repblic
Der Herr der Ringe Online

Eine kurze, aber meiner Meinung nach dennoch knackige Liste mit einigen Titeln, die zumindest für eine Menge Aufmerksamkeit gesorgt haben.
Grundsätzlich ist zu sagen, dass nur World of Warcraft und Guild Wars 2 geschafft haben, was alle anderen MMORPG’s schaffen wollen: Ich habe sie gemocht, sehr gern sogar. Ich habe Wow, sowie nun Guild Wars 2 intensiv und mit Freude gespielt. GW2 zocke ich seit Headstart ohne große Pausen, auch aktuell bin ich sehr aktiv.

Was fehlte den anderen MMORPG’s, was haben GW2 und World of Warcraft, was die anderen Titel nicht haben?

Ich bin kein Experte, ich bin lediglich ein ganz normaler Spieler, so wie du wahrscheinlich auch. Ich sehe dennoch einen einzigen, ganz klaren Grund vor mir, der insbesondere Spiele wie Runes of Magic, Shaiya und ähnliches (ich stecke hier sämtliche 0815 MMORPG’s unter einen Hut): Inhaltslosigkeit. Darunter fasse ich vielerlei Dinge zusammen.

Die meisten, insbesondere Free2Play Kandidaten, verfügen weder über eine glaubwürdige, tiefgründige und detaillierte Welt, noch über Wie­der­er­ken­nungs­wert. Die meisten Welten wirken wie mehr oder wenig gut geschmückte Hüllen, Fassaden, die den Spielern vermitteln sollen, dass sie sich in einer fantastischen Welt mit Mythen, Geheimnissen und anderen aufregenden Dingen befinden. Zumindest hier werdet ihr mir wohl größtenteils zustimmen, über solche Welten verfügt so gut wie kein Kandidat. Mir persönlich ist aber vor allem die Geschichte, die Atmosphäre und die Dichte der virtuellen Welt, in der ich mich dort bewege, überaus wichtig. Mehr als das. Essenziell.

Was stört mich denn also momentan? Ich komme zum Kern.

Bitte lest nach der kommenden Aussage weiter, glaubt mir, ich will GW2 in keiner Weise schlecht reden, ich komme noch zu meiner endgültigen Aussage. Vorab muss ich jedoch leider ein wenig negative Energie verbreiten: Die Geschichte von Guild Wars 2 hat Potenzial. Nutzt es aber nicht. So gut wie gar nicht. Ich bin ehrlich gesagt sogar über alle Maße enttäuscht.

Warum?

Im Grunde genommen verfügt Guild Wars über eine lange, umfangreiche und wunderschöne Fantasy Geschichte. Ich gebe dir ein wesentliches Beispiel.
Vor nicht allzu langer Zeit betraten Rox und Braham die Bühne der lebendigen Geschichte. Vollkommen neu, fremd und offensichtlich mit eigenen Zielen, die sie energisch verfolgten. Du kannst dich mit Sicherheit erinnern, dass man zusammen mit diesen beiden einiges durchgemacht hat. An Brahams Seite bekämpfte man die Eindringlinge, die sein Dorf verwüsteten, wir befreiten einige seiner Freunde, halfen ihm. Er sah uns fortan als Verbündeten, als Freund. Kurz darauf fanden wir heraus, dass Eir Stegalkin seine Mutter ist und ihn seltsamerweise vollkommen im Stich gelassen hat. Wir bekommen einen Einblick in die Beziehungen zwischen ihm und einigen anderen Norn. Doch was passiert dann? Er verschwindet erst einmal wieder von der Bildfläche. Und jetzt komme ich zum Kernpunkt. Im Kronpavillion steht er also, zusammen mit Rox. Ich laufe hin, will hallo sagen, was bekomme ich als Antwort?

Hallo, ich bin Braham, Nett euch kennen zu lernen

Soso. Wir waren doch so gut befreundet, haben dein Dorf gerettet. Solltest dich an mich erinnern. Tut er aber nicht. Genau so wenig wie Rox. Das ist nun nur ein kleines Beispiel, aber das reißt mich persönlich vollkommen aus der Welt hinaus. Eine Sache, die die Atmosphäre in meinen Augen zerstört.

Ich merke gerade selbst, dass ich kaum so ausführlich schreiben kann, wie ich zuerst plante, das würde zu viel werden. Ich werde mich deshalb etwas kürzer halten, sorry, falls ich nun ein wenig hin und her springe, was die Thematik angeht.

Zusätzlich zu der Braham und Rox Sache kommt folgendes. Würde mich jemand fragen, hey, diese Eir Stegalkin und… genau, diese Königin, Jennah. Die finde ich interessant, was kannst du mir zu denen sagen?

TJa. Was könnte ich da erzählen… Eir ist eine Waldläuferin der Norn, irgendwie ist Sie eine große Nummer. Und hat einen Wolf. Königin Jennah… Nun. Sie ist Königin. Von Götterfels.

Das war es dann aber auch schon. Die Charaktere in GW2 sind, wenn man nun einzig und allein das betrachtet, was einem ingame geobten wird, unheimlich flach, leer, stereotypisch. Ich habe zu keinem der Charaktere wirklichen Bezug, keiner von ihnen ist in irgendeiner Weise für meinen eigenen Charakter besonders.
Dabei ist die Geschichte im Grunde genommen vorhanden. Die Romane mal als Beispiel genommen, es gibt so viel Geschichte zu erzählen, so viele Dinge, die die verschiedenen Charaktere eigentlich auszeichnen und einzigartig machen. Davon merke ich im Spiel selbst aber nichts.
Das ist schade. Das macht mich schon beinahe richtig traurig.

Ein weiteres Beispiel wären einige Handlungsstränge, die kurz angerissen, aber nicht ausgeführt werden. Ich kann mich erinnern, dass diese kleine Geschichte bereits Thema im Forum war, der Sylvari, der von einem anderen Baum zu stammen scheint. Ich kenne nicht einmal mehr seinen Namen. Das wäre unheimlich bedeutend für die Sylvari, wurde die Geschichte zu Ende, bzw. weiter erzählt? Nein. Das Familiendrama um Braham und Eir, angerissen, nicht weiter ausgeführt.

Auf mich wirkt es, als wären viele gute Ideen da, aber die Zeit für genaueres und umfassenderes Story Telling fehlt. Es wirkt so, als würde das Team unter hohem Zeidtruck stehen, ständig aktualisieren zu müssen, die lebendige Geschichte voran treiben zu müssen. Warum kann man nicht hergehen und sich einen der vielen bereits vorhandenen starken Handlungsstränge schnappen und sich dafür Zeit nehmen, um ihn zu erzählen?

Und damit komme ich zu meinem persönlichen Favoriten, was das erzählen von Geschichten angeht.

Wir setzen uns zusammen an den Kamin und hören dem alten Mann zu, der aus dem staubigen, alten Buch vorliest. Er räuspert sich mit rauer, tiefer Stimme und beginnt zu lesen…

Blizzard. World of Warcraft. Ich beziehe mich rein und absolut nur auf die Geschichte. Ich habe selten, bzw. noch nie eine solch epische, komplexe und fantastisch erzählte Geschichte erlebt, wie die des Warcraft Universums. Dramatik, Spannung, Tragik, Komik. Starke Charaktere, die über eine Zeit hinweg unglaubliche Entwicklungen durchmachen, unvorhersehbare Ereignisse, Wendungen, Verzwickungen, Verwasweißichnichtnochalles.

Selten begeistern mich die Geschichten von PC Spielen so sehr, dass ich mich ganz und gar in die Geschichte hinein fühlen kann. Das habe ich normalerweise nur bei Filmen wie z.B. “Der Herr der Ringe”, “Der Hobbit”, “Harry Potter”, “Star Wars”…
Das, was Blizzard da tut ist einfach unerreicht. Die ganze Zeit über war mir die Geschichte präsent, die Charaktere waren einprägsam, ich konnte mich mit so manchem identifizieren, ich habe sie lieb gewonnen (Thrall). All das fehlt mir bei Guild Wars 2. Das ärgert mich wahnsinnig, weil ich einfach weiß, dass GW2 definitiv das Potenzial dazu hätte. Nur habe ich das starke Gefühl, dass den Redakteuren nicht genug Zeit und Raum gelassen wird. Ob das nun stimmt, oder nicht, meiner Meinung nach könnte GW2 viel mehr, was das angeht.

Dieser eine Punkt, die Geschichte, die Atmosphäre, diese eine Sache ist für mich ausschlaggebend für ein gutes und auf Dauer motivierendes MMORPG. Meine Finger werden gerade lahm, konnte die letzte Nacht kaum schlafen und muss mich daher auch dafür entschuldigen, dass der Thread lange nicht so geordnet und strukturiert daher kommt, wie ich ihn eigentlich geplant habe. Ich hoffe, du konntest mir dennoch folgen und meinen Punkt nachvollziehen.

Das beschäftigt mich momentan enorm. Ich spiele Guild Wars 2 weiterhin, natürlich, hoffe aber auf Besserung. Ich würde mich freuen.

Insofern kann ich nur sagen, nehmt euch eure Zeit, Arenanet. Arbeitet die Geschichte aus, erschafft ein wirkliches Universum, lasst die Romane mit einfließen, erzählt die Geschichten detailliert und ausführlich. Das würde mich wirklich glücklich machen.

Mit freundlichen Grüßen, Jules

Lebendige Geschichte - Nicht lebendig genug?

in Lebendige Welt

Posted by: Atanatari.6234

Atanatari.6234

Sehr gut geschrieben! Dem kann ich in allen Punkten zustimmen!
Die Story in Gw2 ist langweilig und flach. Es gab zwar zwischen durch immer mal wieder tolle Elemente aber wie du so schön schreibst.. sie werden nicht weiter ausgeführt, konflikte nicht näher beleuchtet. Es werden 0815 Charaktere erschaffen die zwar da sind aber in ihrer Persönlichkeit so present sind wie ein Stein.

Dabei weiß jeder vernüftige Autor das eine Geschichte mit den Charakteren steht oder fällt. Aktion alleine ist zu wenig und wird auf dauer keine wirkliche Bindung zu Gw2 herstellen.

Lebendige Geschichte - Nicht lebendig genug?

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Posted by: Talyjta.9081

Talyjta.9081

Ich habe mich inzwischen sogar schon gefragt, ob GW2 vielleicht einfach nicht das richtige Label trägt mit MMO-RPG. MMO ist es zweifellos, aber gespielt wird es doch überwiegend als Nicht-Rollenspiel, eher Jump&Run oder Kampfspiel. V.a. natürlich im WvWvW und PvP, die wirklich überhaupt keinen RPG-Anteil haben. Ansonsten gibt es eine liebevoll ausgearbeitete Fantasy-Kulisse mit ein bisschen Steam und so.

Aber Rollenspiel? Davon finde ich selbst in der persönlichen Geschichte nur begrenzt etwas. Auch da bekomme ich Aufträge, und die werden dann nach Schema F abgearbeitet (kämpfe gegen … bzw. beschütze … bzw. hole …). Ob ich das in der Verpackung eines Haudraufs tue oder als feinsinniger Gelehrter – das macht keinen Unterschied, weswegen ich sagen würde, man spielt effektiv gar keine Rollenspiel-Rolle.

Ich weiß insofern zwar nicht genau, was die Noch-Nicht-Spieler verständlichste Klassifizierung für ein Spiel wie GW2 ist, um es hinter MMO- zu hängen, aber RPG ist es mE nicht.

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Posted by: touchdown.7180

touchdown.7180

Anfangs wurde angekündigt, es handle sich um eine lebendige Welt, in der sich die Geschichten von alleine spinnen und sich alles ändern kann. Dass Zentauren kampflustig sind und ganze Gebiete einnehmen und umwandeln (also im schlammige Pallisadenfestungen verhunzen) können.

Ich habe auch WoW gespielt (zum Spass, nicht gesuchtet) seit der US-Open-Beta und bin mit Cataclysm ausgestiegen. Warum? Blizzard hat die wichtigste Komponente eines MMORPG verkackt. Die Community. Wegen der Itemspirale, wegen DamageMetern, wegen serverübergreifender Gruppensuche, wegen Trostpreisen fürs Verlieren etc.
Diese stumpfsinnige, gleichgeschaltete und vollkommen lernresistente weil emotional tote Post-95er-Generation ertrage ich mit meinem Alter nicht mehr nach einem harten Arbeitstag.

Und genau das macht GW2 um Welten besser. Die Community ist großteils freundlich und hilfsbereit. Nicht unbedingt weil die Menschen besser sind, aber weil das System besser ist und sie da hinführt.

Die wichtigste Komponente stimmt also. Deswegen spiele ich viel lieber GW als WoW. Aber die zweitwichtigste Komponente, und da gebe ich Dir, Jules, absolut Recht, die wurde bisher sehr stiefmütterlich behandelt.
Die “Lebendige Welt” erinnert mich an alte amerikanische Fernsehserien. Man konnte sie in beliebiger Reihenfolge gucken. Weil das Setting immer gleich war. Nur die Handlung unterschied sich. Aber nach der Folge war vor der Folge. Immer dieselbe Bühne, auf der nur andere Stücke präsentiert werden.

Zu einer lebendigen Welt gehört mehr. So unendlich viel mehr, dass man dieses Ideal niemals erreichen kann. Aber man könnte sich annähern.
(ArenaNet schreib mich an! Wenn ihr mich einstellen wollt werfe ich meinen Job im Krankenhaus sofort hin )

Zu Kriegen gehören verwüstete Landstriche, magische Überbleibsel, mysteriöse Krankheiten, der lange Wiederaufbaue danach, Verluste an Menschen, zerstörte Dörfer, über die mit der Zeit Gras wächst, in deren Ruinen sich bald garstige Geschöpfe einnisten.

Da wo ich früher zum Reppen und Verkaufen war, steht kaum ein Stein auf dem anderen. Der witzige Asura-Händler mit den Schlappohren… tot… liegt in einem einsamen Grab an der Kreuzung da vorne. Manchmal kommt sein alter Freund vorbei und besucht ihn. Ich gehe jetzt zum Verkaufen in das Zeltlager nebenan. Hier wird für alles Essbare ein guter Preis geboten. Waffen werde ich aber kaum los. Gibt´s seit den Kämpfen im Überfluss. Noch eine Spende an die Gulaschkanone, die die Flüchtlinge versorgt, soll ja manchmal Glück bringen. Jetzt mal schauen was in dem Waldstück da drüben los ist. Wird gerade alles abgeholzt wegen dem Neuaufbau. Naja…

Lebendige Geschichte - Nicht lebendig genug?

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Posted by: Akai.1274

Akai.1274

storyteschnisch, hat a-net nun mal auf ganzer linie bei gw2 versagt. das liegt wohl sehr wahrscheinlich daran, dass nur noch eine einzige person von a-net die auch bei gw1 mitgewirkt hat vorhanden ist. alle anderen sind neu.

Folglich hat gw2 auch absolut gar nichts mehr mit gw1 gemeinsam bis auf vielleicht die umgebung und die rassen. es wurde rein gar nichts übernommen was in gw1 gut war.
kein einziges system.
zb.
rüstungssystem(vor allem keine spirale, es gab nur die max rüstung und darin unterschied man nur noch zwischen normal/billig und elite/teuer),

skillvielfalt,
gvg, gildenübungskämpfe,
anständiges pvp,
schöne rüstungen pro klasse,
das normale punkte-skillungssystem (z.b-build speichern und laden, kostenloses umskillen in außenposten/städten)

und für als pveler mit unter das schlimmste:

STORY
dabei haben die entwickler von gw2 auf ganzer linie versagt! flach, flacher am flachesten kann ich dazu nur sagen. man lernt nen npc grad mal kennen und dann ist er in der nächsten quest gleich mal tot. trehearne reg einen nur auf, sodass man die story ab lvl 50 eh quitet.

nur langweilige sprechsequenzen, keine anständigen flimchen.

die story in gw1 war um klassen besser als in gw2. ich habe sie gerne gespielt mehr als 10 mal und es wurde nie langweilig. in gw2 mussste ich mich dazu durchringen dei story überhaupt einmal durch zu spielen und das lautlos, weil man diesen verdammten kackbusch nicht aushält.

und genau so hat a-net auch bei der lebendigen geschichte versagt.
kein bezug zu den charas
keine zusammenhängenden geschichte, kein fortschreiten der eigentlichen geschichte: drachen töten.
stattdessen bekommen wir alle 2 wochen ein grindwars mit x erfolgen und schwarzlöwentruhen glücksspiel skins. vorhandenen ansrpchende story dabei =0

da nehm ich mir lieber ein fantasy buch aus der buchhandlung, das hat eine wesentlich bessere packendere und tiefgreifendere story als gw2.

ich liebe gute geschichten und ich will sie auch gerne hautnah erleben, so wie in gw1, mass effekt und sogar swtor.

geschichten können fesselnd sein wenn man sie richtig umsetzt. aber bei dem derzeitigen a-net team scheint das offensichtlich keiner so richtig zu beherrschen. denn in einem jahr haben sie genug zeit gehabt sich zu beweisen. und meine note haben sie bekommen: Mangelhaft!

für pve spieler nicht zu empfehlen.

P.S. unter lebendig verstehe ich auch lebindig, aber so wie es monanten ist, ist es nur statisch und flach und überhaupt nicht lebendig.

(Zuletzt bearbeitet am von Akai.1274)

Lebendige Geschichte - Nicht lebendig genug?

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Posted by: Darksoul.2180

Darksoul.2180

so ich möchte nun auch mal was nettes dazu sagen
es stimmt, dass die story flach ist und vieles daran auszusetzen ist, aber nur, weil sie flach ist, muss sie nicht unbedingt schlecht sein, es gibt auch (meiner meinung nach) gute stellen. (solange sie nicht vorwiegend mit Gayhearne zu tun haben)
klar gibt es in jedem spiel irgendwo mängel aber es gibt auch irgendwo auch dinge, an denen man sich erfreut @touchdown, so wie du deine begriffe von der lebendigen welt beschrieben hast wäre sie wirklich super, aber all das auf die beine zu stellen erfordert natürlich auch zeit, ich hätte auch viel lieber eine lebendige welt, wie du sie beschreibst.
vielleicht kann ich das auch einfach nicht so sehr einschätzen, da ich gw1 nie gespielt habe, was ich auch wirklich schade finde.
und auch zu dem rp teil, es stimmt , dass gw2 nicht so sehr mit rp verbunden ist, ich habe auch wow gespielt und da zu gerne rp gemacht, das fehlt mir in gw2 aber das mag dann vielleicht auch zum teil daran liegen, dass die leute keinen Bedarf dafür haben.
ich möchte jetzt auch nicht ewig nörgeln und im großen und ganzen sagen:
gw2 ist nicht perfekt, es ist ausbaufähig, ich gebe Jules vollkommen recht aber dafür dass es ein free to play ist, ist es mir zum einem allemal lieber als wow und ich spiele es wirklich gerne

Lebendige Geschichte - Nicht lebendig genug?

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Posted by: maledicus.2360

maledicus.2360

Moin,

Hallo, ich bin Braham, Nett euch kennen zu lernen

Soso. Wir waren doch so gut befreundet, haben dein Dorf gerettet. Solltest dich an mich erinnern. Tut er aber nicht. Genau so wenig wie Rox. Das ist nun nur ein kleines Beispiel, aber das reißt mich persönlich vollkommen aus der Welt hinaus. Eine Sache, die die Atmosphäre in meinen Augen zerstört.

das ist wirklich unglücklich gelöst, an anderen Stellen passiert sowas aber nicht, da erinnern sich NPC durchaus an einen, ich bin mir gerade nicht sicher ob nicht sogar Braham an anderer Stelle auch anders reagiert und den Spieler wiedererkennt.

Würde mich jemand fragen, hey, diese Eir Stegalkin und… genau, diese Königin, Jennah. Die finde ich interessant, was kannst du mir zu denen sagen?

TJa. Was könnte ich da erzählen… Eir ist eine Waldläuferin der Norn, irgendwie ist Sie eine große Nummer. Und hat einen Wolf. Königin Jennah… Nun. Sie ist Königin. Von Götterfels.

Das war es dann aber auch schon. Die Charaktere in GW2 sind, wenn man nun einzig und allein das betrachtet, was einem ingame geobten wird, unheimlich flach, leer, stereotypisch. Ich habe zu keinem der Charaktere wirklichen Bezug, keiner von ihnen ist in irgendeiner Weise für meinen eigenen Charakter besonders.

Den Teil kann ich garnicht unterschreiben, einfach weil alle unsere Mentoren wie Rytlock, Zojja, Eir, Caithe, Logan doch ziemlich gut beleuchtet werden. Man lernt den eigenen Mentor ( je nach volk ) in der persönlichen Geschichte kennen und insbesondere nochmal in der Aufarbeitung der Geschichte um die “Klinge des Schicksals” in den Verliesen im Storymode. Dort erfährt man nun wirklich ne Menge darüber was diese NPC gerade antreibt und umtreibt.
Und wenn man in Caudecus Anwesen gut aufpasst bekommt man mit wie gerissen Königin Jennah ist.

Mir persönlich reichen solche Infos aus, aus einem einfachen Grunde .. es ist im RL nicht anders, da weiss ich auch nicht gleich alles über jeden meiner Nachbarn, Arbeitskollegen oder sonstige Personen die ich treffe. Es ist viel realistischer eher den Rand der Persönlichkeit zu kennen und Teile seiner Geschichte.
Und dazu kommt noch – wir lesen hier kein Buch über einzelne NPC und deren Geschichten, in WoW direkt im Spiel erfährt man auch nicht wirklich mehr über einzelne NPC. Das Wissen über diese Figuren stammt auch eher aus dem begleitenden Romanen.

Gruß.

Lebendige Geschichte - Nicht lebendig genug?

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Posted by: Deadwolf.4817

Deadwolf.4817

Leider muss ich den meisten von euch Recht geben.
Die lebendige Story ist BIS JETZT ein ziemlicher Reinfall.Man mischt hier aller 14 Tage eine komplett neue Komponente ins Spiel und erhofft sich in irgendeiner Art und Weise dadurch Zuwachs oder Erfolgssammelwahnsinn durch Grindingwahnsinn…
08/15-Praktikantenarbeit von A-net.

In der persönlichen Geschichte fühle ich mich wie der Azubi, der für den komischen Chef die Drecksarbeit verrichtet, aber das Lob er abstaubt.
Diese Geschichte hat trotz Entscheidungspunkten keinen tieferen Eindruck hinterlassen und auch wenn einige Kapitel lustig, spannend oder sogar etwas herzergreifend waren (so ziemlich jeder hatte eine kleine Träne in den Augen als Tybalt starb), so gab es für mich persönlich immer 2 Punkte (Schlacht auf der Klaueninsel und Fort der Dreifaltigkeit) ab denen ich meinen liebevoll gestalteten Charakteren die Story nicht mehr antun wollte, weil diese ihnen gar nicht gerecht wurde.Und gibt es bei Egoshootern “Friendly Fire”, so wünschte ich es mir ab diesen Punkten bei DEM Sylvari anwenden zu dürfen.
Die persönliche Geschichte sollte intensiver gestaltet werden.Stichwort BEWEGGRÜNDE und VERGANGENHEIT.
Sylvaris, Azuras, Menschen usw. sind so unterschiedliche Völker – warum hört das bei Storylevel 20 auf? Warum kann man diese Rassenpersönlichkeiten nicht durch die ganze persönliche Story ziehen?
Am Ende Zaithan töten…warum? Orr lebt doch danach eh weiter und Drachen fliegen am Himmel immernoch entlang.Hier hätte man die Sache auch ganz anders von der persönlichen Story her klären können.Ein besiegter Drache muss ja kein toter Drache sein, oder dieser wird ersetzt durch etwas noch schlimmeres!
Trotzallem hätte man viel größer und pompöser darauf eingehen können, dass wir einen Schritt weiter gekommen sind, als die Klinge des Schicksals damals…und die hatten sogar einen Drachen in Ihren Reihen.
Und da komme ich zum nächsten Punkt.Die Klinge und Ihre Geschichte.
Okay…wir haben alle in der Vision des blassen Baums mitbekommen, das Snaff gestorben ist, weil der eine seine große Liebe retten wollte, die anderen sich uneins waren oder zu stürmisch, die andere wiederum lesbisch ist und diese Geliebte wiederum nicht zur Klinge dazugehört.
…hier bekommt man einen kleinen Ansatz dessen, warum bisherige Treffen in die Hose gingen und wir es zwar mit großen Helden, aber irgendwie keinen Legenden zu tun haben..lahm.
Aber:
Die Klinge des Schicksals wird in den Verliesen etwas genauer unter die Lupe genommen.
Wer die Storys der Verliese besucht, bekommt einen Einblick in die Verhaltensweisen der einzelnen Charaktere. WARUM ZUM TEUFEL MACHT IHR NICHT MEHR DAVON!!!!
Diese Storys lassen mich tiefer in Vergangenheit eintauchen und die Gegenwart wahrnehmen.
Somit muss ich gestehen, erfuhr ich erst nach einem Jahr Spielzeit, dass die Gefährten der Klinge des Schicksals selbst einen Drachen auf Ihrer Seite hatten, dieser aber letztendlich starb im Duell gegen den Altdrachen, der scheinbar noch immer in Tyria irgendwo anders herumgeistert ( LASST UNS GEGEN DIESEN EINEN RACHEFELDZUG STARTEN!!!!).
Genauso mag ich, wie in den Verliesstorys die Klinge wieder zueinanderfindet und dadurch echt schöne und emotionale Momente entstehen.
Aber es ist zu wenig…abgesehen davon, werden die Verliesstorys von den einzelnen Explorerwegen zu stark überdeckt. Wie oft erlebe ich, dass nur einer in der Gruppe die Story gemacht hat und dies ausreichen muss um FZ Weg 1 oder Ascalon 1 und 3 zu machen. Gerade in der FZ-Story finden Rytlock und Logan wieder zueinander…aber ich glaube nicht, dass das allzuviele wissen.

… zur lebendigen Gesschichte…
Rox und Braham, Gewinnerin Ellen Kiel, Canach, Die Königin, Scarlet, Marjory und Fürstin Kasmeer.
Das sind für mich alles tolle Charaktere, aber leider ohne wirklichen Tiefgang.
Echt schade.
Mich hat es ja wirklich gefreut Marjory und Kasmeer wieder zu sehen…hab ich doch in meiner Bank noch das Tagebuch, was ich in der Geschichte um Logan,den Piraten und dem Kronpavilion bekommen hatte, bei dessen Rechtsklick doch ein ansehnlicher kleiner Film abläuft.

Aber das ist alles zu oberflächig…es ist sogar deprimierend langweilig.
Für mich ist das so ähnlich wie 100 Schwerter in die Mystische Schmiede zu werfen und dabei zu hoffen, dass ein Precurser dabei heraushüpft…90 Prozent derjenigen, die dies tun, werden frustrierend feststellen, dass es “umsonst” war.
Vielleicht sind wir auch nur ungeduldig und die verschiedenen Stränge finden sich zu einem GROßEN ROTEN FADEN zusammen, wenn das große Tor bei Ebonfalke sich öffnet.
Sollten diese 14tägigen Updates doch nicht zu einem roten Faden sich verbinden, seh ich ehrlich gesagt schwarz für GW2 und man wird dieses Potenzial nicht mehr nutzen können, um dann in späteren Monaten Spieler wieder zurückholen zu können.

Ironie setzt Intelligenz beim Empfänger voraus

(Zuletzt bearbeitet am von Deadwolf.4817)

Lebendige Geschichte - Nicht lebendig genug?

in Lebendige Welt

Posted by: Lorin.9564

Lorin.9564

Optisch ist Guild Wars 2 sehr gut, aber es fehlt dem Spiel an echter Spannung!

In GW1 konnte man mit den Helden diverse Builds kombinieren und dies zu Gruppenevents formen (zB. im Reich der Qual oder im Exil) und die Spieler hatten weitreichende Möglichkeiten die Builds anzupassen und zu optimieren um ein wirklich spannendes Gameplay zu erstellen.

In Gw2 fehlt dies bislang nahezu gänzlich – leider.

Gw2 basiert bisher zum größten Teil auf stupidem Farmen oder willkürlichen Glücksmomenten (siehe Präkursor).

Eine eche lebendige Story kann doch nicht allen Ernstes auf diesen beiden Faktoren beruhen oder?

Mehr Mystery, mehr Spannung und vor allem mehr Rollenspiel wäre wünschenswert.

Part of Lead :: Zirkel der Finsternis [ZdF]
deutschsprachige PVX Gilde …

Lebendige Geschichte - Nicht lebendig genug?

in Lebendige Welt

Posted by: Tiggles.8269

Tiggles.8269

Meine Überraschung war groß zu hören, daß dieser Unsinn in den 20er Gebieten ‘Lebendige Geschichte’ genannt wird. Nun, ich hatte etliche Monate pausiert und fing vor etwa einer Woche wieder mit GW2 an. Um mich ein wenig einzuspielen bevor ich mit meinen ‘Großen’ in den Kampf ziehe, habe ich eine Norn-Nekro angefangen und zog los, um eine Legende zu werden.
Naja, daß die Story eher nur auf dem Papier besteht belastet mich nicht weiter, solange die kleinen Details am Rande, die Begegnungen auf meinem Weg unterhaltsam und nett gemacht sind. Hier hat sich aber leider nichts getan, dass Geschichte lebendig wurde konnte ich nicht feststellen, eher daß die Einheimischen eher nicht über die lebendige Geschichte informiert waren: Herr Ranes steht wie eh und je in den Kessex-Hügeln und möchte die Abzeichen von Gefallenen und dass man gegen die Zentauren vorgeht. Dass sein größtes Problem aber mittlerweile irgendwelche giftigen Kraits (sollten die nicht am/im Wasser leben???) sind, kriegt er trotz er minütlich von eben diesen gekillt wird, nicht mit. Apropos giftige Kraits – die haben das Wasser im See vergiftet, also sterbe ich auch. Ich guck ‘rum und suche nach einem Gegenmittel, finde aber nur eines für 35 Fertigkeitspunkten. Mist, hab’ ich nicht, dauert auch noch eine Weile, also sterbe ich weiter, was nun überhaupt keinen Spaß macht, auch weil ich so gar nicht weiß, was und warum das alles ist. Daher ziehe ich um in – wie es sich für eine Norn gehört – in die eisigen Gebiete. Nun, auch nicht besser – hier werde ich ständig von Horden überfallen, die mich tiefgefrieren und stoße auf Flüchtlinge, die permanent gegen diese Kühlmaschinen verteidigt werden müssen. Ich bin etwas ratlos, was machen die Mobs da? Und vor allem Warum sind die hier? Welche Geschichte ist das und warum heisst die ‘Lebendige’ ?
Wer hat sich so einen lebendigen Mist ausgedacht? Mobs, die auf zerstörten Boden spazieren gehen und einen vergiften, einfrieren, verbrennen machen doch keine Story, oder? Wer war denn der Meinung, es wäre spannend zuzuschauen, wie man an Gift langsam stirbt ohne auch nur das Geringste dagegen tun zu können? Es sei ihm gesagt, es ist definitiv nicht spannend, nicht mal unterhaltsam und den Weg zurück zu GW2 ebnet es auch nicht. Gefühlt bin ich in den letzten Tagen öfter gestorben als in meiner gesamten mmo-Geschichte bisher in den ganzen Jahren. Ich werfe das Handtuch und verabschiede mich wieder von GW2 bis die ‘Lebendige Geschichte’ endlich Geschichte ist. Es tut mir leid, ich werde die nette Community vermissen, insbesondere den ‘Bund der alten Säcke’.
GW2 ist ein wunderschön gestaltetes Spiel, macht was draus Leute, was Gutes, was man mit Lust statt mit Frust spielen kann.

Lebendige Geschichte - Nicht lebendig genug?

in Lebendige Welt

Posted by: Sputti.8214

Sputti.8214

storyteschnisch, hat a-net nun mal auf ganzer linie bei gw2 versagt. das liegt wohl sehr wahrscheinlich daran, dass nur noch eine einzige person von a-net die auch bei gw1 mitgewirkt hat vorhanden ist. alle anderen sind neu.

Auch wenn das schon älter ist, ist das einfach nicht wahr ^^

Mike O’Brien ist zwar der letzte der drei Gründer, der noch bei ArenaNet arbeitet, aber ein großteil des Teams dahinter ist noch immer dassselbe.

Jonathan Sharp:
He worked on content for Guild Wars Nightfall and Guild Wars: Eye of the North, and is currently a systems designer on Guild Wars 2

Isaiah Cartwright
He was the head of the Guild Wars balance team before the Guild Wars Live Team took over its responsibilities. As of February 2009, he is involved in the development of combat, economy, and other unspecified “big systems” for Guild Wars 2.

Colin Johanson
He has produced content for Guild Wars Prophecies, Factions, Nightfall, Eye of the North and was the Lead Designer on the Guild Wars: Bonus Mission Pack campaign

Jon Peters
He worked as a content designer on Guild Wars Prophecies, Factions, Nightfall, and Eye of the North. He is currently a game systems designer for Guild Wars 2.

Gaile Gray
Gaile served as the Community Relations Manager for Guild Wars 1 until April 7, 2008 when she transitioned to a support liaison role within ArenaNet.

Regina, Martin Kerstein und Stephan Lo Presti
My name’s Regina. :-)
I’m a Community Manager at ArenaNet. I’m part of a team of community managers for Guild Wars, which includes Martin Kerstein (our German Community Manager) amd Stephane Lo Presti (our French Community Manager).

Martin macht inzwischen sowas wie den Manager der Community-Manager, die anderen beiden sind noch immer in ihrer Position

Ree Soesbee
Ree is credited as the author of the Guild Wars backstory for Guild Wars 2. Ist meines Wissens nach auch an GW1 beteiligt gewesen. Hat einen Eintrag im GW1-Wiki.

Angel Leigh McCoy
Angel Leigh McCoy officially joined the ArenaNet writing team in 2007

Bobby Stein
Gab unter anderem im Januar 2006 ein Interview für ArenaNet. Das ist ein Zeichen dafür, dass er wohl auch schon damals bei ArenaNet war.

Linsey Murdock
Linsey Murdock, Game Designer, began her game industry career at ArenaNet writing quests and spawning monsters for Guild Wars.
Sie hat sogar ihr Schwester Allie ins Boot geholt, die jetzt den PvP-Community-Bereich leitet.

Und die Liste ist sicher länger, das sind nur grad Namen, die mir spontan eingefallen sind, ohne groß suchen zu müssen. Mit Ausnahme vom WvW-Entwickler Devon Carver sind also die höchsten Positionen noch immer von den selben Leuten bekleidet ^^

http://www.guildnews.de – Deine News- und Guideseite mit wöchentlichem Podcast im Livestream.

Youtube:http://www.Youtube.com/sputtele

(Zuletzt bearbeitet am von Sputti.8214)

Lebendige Geschichte - Nicht lebendig genug?

in Lebendige Welt

Posted by: Mado.2637

Mado.2637

Im Vergleich zu fast allen MMOs auf dem Markt, hat Guild Wars 2 eine gute Story und eine interessante Spielwelt. (Und ich habe bereits viele MMOs gespielt – Abo und Free-to-Play).

Ok! Die Story von GW2 mit WoW zu vergleichen ist vielleicht unfair, aber auch Geschmackssache. Ich mag die Spielwelt in Guild Wars lieber als die Warcraft-Welt.

Guild Wars 2 bietet für jedes Volk eine eigene Geschichte, auch Nebenquests können interessant sein. Dann noch alles im Rahmen der großen Haupthandlung.
Welches 08/15-MMO bietet sowas schon? Tera? Archlord? Aion? Fast alle MMOs auf dem Markt pfeifen auf Story und liebevolle Details und klatschen nur einen dummen Grinder mit Cash-Shop auf dem Markt.

Mit Guild Wars 2 hat man schon ein sehr gutes Spiel geschaffen.

Ein Asura zu einem Skritt-Händler: “Mögen all eure Theorien stichhaltig sein.”